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    Wichtiger Termin für die Umsatzsteuer

Unternehmer, die im Jahr 2016 den Vorsteuerabzug aus gemischt genutzten Gegenständen geltend machen wollen, müssen den 31.05.2017 beachten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss der betroffene Gegenstand ganz bzw. anteilig nachvollziehbar dem Unternehmensvermögen zugeordnet werden.

Falls dies nicht bereits durch einen Vorsteuerabzug in den Umsatzsteuervoranmeldungen ausreichend dokumentiert wird, muss dies bis Ende Mai 2017 entweder in der Umsatzsteuererklärung oder in einer Zuordnungsmitteilung dem Finanzamt mitgeteilt werden.

    Warnung vor Betrugsmasche bei Umsatzsteuer-Identifikationsnummern

Benötigt ein Unternehmer eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, kann er diese beim BZSt beantragen. Das BZSt erteilt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dann kostenfrei.

Aktuell wurde jedoch bekannt, dass amtlich aussehende Schreiben im Umlauf sind, in denen eine kostenpflichtige Registrierung, Erfassung und Veröffentlichung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern angeboten wird. Das BZSt weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Schreiben gefälscht sind.

BZSt fragt Kontodaten nicht per E-Mail an.

Außerdem versuchen Betrüger aktuell, per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern zu gelangen, indem sie sich als das BZSt ausgeben. In der E-Mail wird dann behauptet, dass der Bürger Anspruch auf eine Steuerrückerstattung hätte und lediglich das verlinkte Formular ausfüllen müsste. Auch hier sollten Betroffene nicht reagieren und keinesfalls ihre Daten in das Formular eintragen.

Quelle: BZSt v. 15.03.2017 und 07.03.2017

    Geplante Änderung bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern

Statt bisher bis 410 EUR sollen zukünftig Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800 EUR im Wirtschaftsjahr der Anschaffung sofort abgeschrieben werden können.

    Merkblatt Kindergeld (Stand Januar 2017)

Das neue Merkblatt wurde jetzt vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) veröffentlicht

    Die nächste Spendenquittung kommt per E-Mail

Hintergrund ist ein BMF-Schreiben vom 06.02.2017, das es gemeinnützigen Organisationen freistellt, wie sie künftig Zuwendungsbestätigungen übermitteln wollen. Eine Übermittlung mit Brief bleibt nach wie vor möglich. Die Übermittlung per E-Mail kommt als rasches und effizientes Mittel der Kommunikation hinzu. Die Form der Zuwendungsbestätigung bleibt erhalten – nach dem Ausdruck sind also beide Spendenquittungen optisch nach amtlichem Muster erstellt – lediglich der Weg der Übermittlung ist unterschiedlich. Das BMF-Schreiben eröffnet damit Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger und auch für die gemeinnützigen Körperschaften, das Verfahren um die Zuwendungsbestätigungen eigenständig digital zu organisieren.

    Bausparkasse – Entscheidung des Bundesgerichtshofes

Danach sind Bausparverträge im Regelfall zehn Jahre nach Zuteilungsreife kündbar.

    Änderung beim Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn wird von 8,50 EUR/Std. auf 8,84 EUR/Std. angehoben.

In der Landwirtschaft liegt der Mindestlohn ab 01.01.2017 nun einheitlich in Ost und West bei 8,60 EUR/Std. und wird zum 01.11.2017 auf 9,10 EUR/Std. angehoben.

    Elektronische Registrierkassen

Zum 31.12.2016 ist die Übergangsfrist zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften ausgelaufen.

Ab dem 01.01.2017 müssen Unterlagen im Sinne des § 147 Absatz 1 Abgabenordnung, die mittels elektronischer Registrierkassen, Waagen mit Registrierkassenfunktion, Taxametern und Wegstreckenzähler erstellt worden sind, für die Dauer der Aufbewahrungsfrist jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufbewahrt werden (§ 147 Absatz 2 Abgabenordnung). 

Bei allen Fragen zur Kassenführung stehen Ihnen die Mitarbeiter in unseren Kanzleien gerne zur Verfügung.