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11.08.2015
Arbeitnehmerüberlassung

Immer mehr Unternehmen – auch ausländische Unternehmen – bieten, derzeit auch in den landwirtschaftlichen Wochenblättern, die Überlassung von Arbeitnehmern im Rahmen von Dienstleistungsverträgen an.

Hierbei ist Vorsicht geboten. Arbeitnehmer dürfen von Unternehmen i.d.R. nur dann in andere Betriebe überlassen werden, wenn diese Inhaber einer sogenannten Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis, ausgestellt von der Bundesagentur für Arbeit, sind.

Die Bundesagentur für Arbeit hat im Internet eine Liste von Betrieben unter www.spitzenverbaende.arbeitsagentur.de veröffentlicht, die Inhaber einer entsprechenden Erlaubnis sind. Hier kann vorab überprüft werden, ob das Unternehmen die Erlaubnis inne hat. Zusätzlich sollte sich jeder Entleiher die Erlaubnis vorlegen lassen oder bei der Bundesagentur für Arbeit nachfragen. Sollte der Vertragspartner eine derartige Erlaubnis nicht besitzen, ist die beschäftigte Person als Arbeitnehmer des Entleihers anzusehen. Bei nicht ordnungsgemäßer Meldung zur Sozialversicherung und Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen liegt Schwarzarbeit vor.

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Weitere Beratungsstellen in Bayern

Persönlichkeiten, wie Rechtsanwalt und Steuerberater Prof. Dr. Hans-Joachim Kanzler (Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof a. D.) sowie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Horst-Günther Zaisch, stehen dem Unternehmen als Berater zur Verfügung. Beide sind Bearbeiter des Kommentars "Leingärtner - Besteuerung der Landwirte".

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